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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

für Coaching und Seminare 2019

Forstconsulting Erdmann Guben

Inh.: Kerstin Römer, Geschäftsführer: Diplom-Forsting. (HS) Erich Erdmann

Büro: Frankfurter Str. 22 B

03172 Guben

Telefon / Fax / AB: 03561 / 5196225

Mobil: 0151 16593295

E-Mail: forstconsulting.erdmann@gmx.de

www.Forstconsulting-Motorsaegenschein.com

 

1. Geltungsbereich

1.1 Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte

des Coaching/Seminar-Veranstalters nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend "Teilnehmer" genannt.

 

1.2 Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Teilnehmer nicht schriftlich Widerspruch erhebt.

Der Teilnehmer muss den Widerspruch innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.

2. Vertragsgegenstand

 2.1 Der Veranstalter bietet Coachingveranstaltungen  und Seminare an. Diese können von maximal  8 Teilnehmern je Ausbilder besucht werden. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter unter anderem in seinen Geschäftsräumen, seiner Internetpräsenz und von diesem sonstig genutzten Medien bekannt gegeben.

2.2 Grundlegender Gegenstand des Vertrages/Aufgabenbezeichnung:

 

Durchführung von Motorkettensägenlehrgängen

nach DGUV – I 214-059 (Module A und B)

„Ausbildung für Arbeiten mit der Motorsäge

und die Durchführung von Baumarbeiten“

vom Mai 2014

und der

Grundsätze der Prävention

Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV A 1)

Unfallverhütungsvorschrift

„Grundsätze der Prävention“

vom Juli 2005

 

3. Zustandekommen des Vertrages

 3.1 Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt zustande, durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per Fax, per elektronische Post oder durch mündliche Absprache und anschließendem Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung.

3.2 Die Teilnahmeerklärung kann telefonisch, per Fax, schriftlich oder per Mail erfolgen und ist verbindlich und kann nur nach Absprache mit dem Veranstalter gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 EUR für gegenstandsloser klärt werden.

.3 Bei einer Gruppenanmeldung, beispielsweise im Falle eines Betriebsausflugs, schließt der Veranstalter mit der für die Teilnehmer verantwortlichen bzw. mit der weisungsberechtigten Person einen Teilnahmevertrag über und für die Gruppe ab. Diese ist ebenfalls verbindlich.

3.4 Der Veranstalter behält sich vor, bis eine Wochen vor Veranstaltungsbeginn, die Durchführung der Veranstaltung nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten abzusagen bzw. zu kündigen, wenn diese nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Veranstaltung so gering ist, dass die entstehenden Kosten bezogen auf diese Veranstaltung, eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bedeuten würden.

3.5 Das Rücktrittsrecht besteht für den Veranstalter jedoch nur, wenn er die zu dem Rücktritt führenden Umstände nachweisen und dem Teilnehmer ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet hat. . Die gezahlte Teilnahmegebühr wird unverzüglich zurückerstattet.

4. Vertragsdauer und Vergütung

4.1 Der Vertrag beginnt bei Anmeldung und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt

4.2 Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Teilnehmer kann per

Überweisung auf das Konto bei der

Sparkasse Spree-Neiße

IBAN: DE58 1805 0000 1190 3765 00

BIC: WELADED1CBN

Kontoinhaberin: Frau Kerstin Römer

Verwendungszweck: Motorsägenlehrgang „Rechnungsnummer oder Ort und Name“

 

oder Barzahlung am Veranstaltungstag

seiner Zahlungspflicht nachkommen.

 Besondere Zahlungsbedingungen:

 

Die Teilnahmegebühr muss vor Beginn auf oben genannten Konto eingegangen

oder am Veranstaltungstag in Bar bezahlt sein.

 

4.3 Sämtliche Zahlungen sind 10 Kalendertage nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 2 % – über dem Referenzzinssatz  der Europäischen Zentralbank gemäß dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz – zu.

Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

 4.4 Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch  des Teilnehmers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

 4.5 Umsatzsteuer wird nicht berechnet.   

    Als Kleinunternehmen i.S. von § 19 Abs. 1 UStG wird auf die Regelbesteuerung verzichtet

 5. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

 5.1 Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter

und dem Teilnehmer.

5.2 Werden einzelne Leistungen durch einen Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen.  

5.3. Im Krankheitsfalle oder bei dem Vorliegen Höherer Gewalt kann der Veranstalter mangels Eigenverschuldens und eigener Vertragstreue die vereinbarte Leitung in Rechnung stellen.

6. Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1 Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er ungeachtet einer Abmahnung  die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der Guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung gewährleistet

werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

Die Teilnahmegebühr wird in diesem Falle nicht erstattet.

6.2 Der Seminarleiter, die Trainer und Aufsichtspersonen des Veranstalters sind gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

 6.3 Jeder Teilnehmer wird durch die Akzeptanz dieser AGB auf folgendes hingewiesen:

Die Teilnahme an einem Seminar bzw. einer Coaching-Veranstaltung kann abhängig von dem  jeweiligen Rahmenprogramm auch körperliche Aktionen beinhalten und voraussetzen.

Um Verletzungen des Körpers und der Gesundheit auszuschließen, versichert der Veranstalter nach bestem Wissen und Gewissen seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Dennoch sollte jeder Teilnehmer vor seiner Teilnahmeerklärung bei einem Arzt seines Vertrauens, seine körperliche Leistungsfähigkeit begutachten lassen, damit es bei der Teilnahme nicht zu Überanstrengungen/Verletzungen des Körpers kommen kann.

 6.4 Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

 6.5 Die Teilnehmer verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das körperbefinden beeinträchtigen  können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen und des Veranstaltungsortes zu verweisen.

6.6 Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über  gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert  werden, damit der entsprechende  Teilnehmer und andere Personen bestmöglich vor Schaden bewahrt werden können.

6.7 Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden  Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen und des Veranstaltungsortes zu verweisen.

6.8 Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen  Bestimmungen mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.  Der Teilnehmer ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich den  Trainern/Coaches/Seminarleitern zur Kenntnis zu geben. Diese sind von dem Veranstalter beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt der Teilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so verwirkt er einen Anspruch auf Minderung des Teilnahmepreises.

6.9 Veranstaltungen und Seminare, gerade solche im sog. Outdoorbereich sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall und Bergung ist jeder Teilnehmer nur im Rahmen seiner eigenen Unfallversicherung versichert.

7. Verschwiegenheitspflicht

Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Teilnehmers/Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren. Es gelten die derzeitig gültigen Datenschutzbestimmungen.

8. Haftung

8.1 Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den  gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig.

Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

9. Gerichtsstand

9.1 Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich deutsches Recht.

9.2 Die Gerichtsstandvereinbarung gilt für Inlandskunden und Auslandskunden gleichermaßen.

9.3 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen ist ausschließlich der Sitz des Veranstalters.

10. Sonstige Bestimmungen

10.1 Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform.

10.2 Eine Änderung des Vertragspunktes 10 bedarf ebenfalls der Schriftform.

10.3 Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.

11. Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam, ein anderer Teil aber wirksam ist. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll von den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und die den übrigen vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.

Guben , den 01. Januar 2019

Kerstin Römer

Geschäftsinhaberin